Presse

Buxtehuder Tageblatt vom 21.6.2019
 
Este-Wanderung auf dem Herrgottsweg

 

 

Zur Einweihung begießt der Regen die Bank an der Ziemensbrücke und ein Schild, das auf den Herrgottsweg hinweist, mit dem der Heimat- und Geschichtsverein Buxtehude und der Heimat- und Verkehrsverein Estetal Hollenstedt an den Dichter Johann D. Bellmann erinnern.
 

 

BUXTEHUDE. Wer auf dem Estewanderweg zwischen Buxtehude und Moisburg wandert, kann jetzt ein Stück auf dem Herrgottsweg gehen.

In einer gemeinsamen Aktion haben der Heimat- und Geschichtsverein Buxtehude und der Heimat- und Verkehrsverein Estetal Hollenstedt bei der Ziemens-Brücke, welche die Moisburger Esteseite mit der Nindorfer verbindet, eine Bank für die verdiente Wanderpause aufgestellt und den Wegabschnitt als Herrgottsweg deklariert. Der Name soll an den plattdeutschen Schriftsteller und Dichter Johann D. Bellmann (1930-2006) erinnern, der in Nindorf gelebt hat. Bellmann hat die Geschichte von „Uns Herrgott sien Daglöhner“ mit Witz und Tiefgang auf Plattdeutsch geschrieben.

In der Geschichte kommt der Herrgott noch von Zeit zu Zeit auf die Erde, um nach dem Rechten zu sehen. Eines Tages gelangte er auch an die Este. Er hatte in Moisburg den Pastor besucht, mit ihm einen kurzen Klönschnack gehalten und dabei ein Glas Ziegenmilch getrunken. Danach wanderte der Herrgott weiter durch das Estetal, bis er bei der Ziemens-Brücke eine Pause einlegte.

Eigentlich wollte er auf der Moisburger Seite nach Buxtehude gehen, aber als er auf der Nindorfer Seite der Este bei der Ziegeleikuhle den Plaggenhauer Luuden Alldag bei der Arbeit erblickte, überquerte er entschlossen den Fluss, um von dem Tagelöhner mehr über Land und Leute zu erfahren. Zwischen den beiden entspann sich ein langes Gespräch über Gott und die Welt. Am Ende war Luuden Alldag tief berührt von dem Gedankenaustausch, und er bat den Herrgott, mit in den Himmel kommen zu dürfen. (bt)

Lektüretipp

Zum Nachlesen: Johann D. Bellmanns Geschichte „Uns Herrgott un sien Daglöhner“ ist mit anderen Erzählungen im gleichnamigen Buch beim Heimatverein Buxtehude erschienen.

(ISBN: 3-981061-2-4).

 

Tageblatt, 11.2.2019:

BUXTEHUDE. Lange war es ungewohnt still am Stavenort in Buxtehude. Doch nun erklingt das Glockenspiel am Stavenort nach längerer, reparaturbedingter Pause wieder drei Mal täglich.

„Es trägt zur Belebung des attraktiven, aber in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommenen schönen Platzes bei“, teilt der Heimatverein Buxtehude mit, der es genau mit dieser Intention am 6. Dezember 2008 dort installieren ließ. Zur Realisierung des Glockenspiels trugen damals Bürger, Institutionen, Stiftungen und Firmen bei.

Es besitzt 24 Glocken in der Tonfolge c3, d3, in Halbtonschritten fortschreitend bis c5 und wurde von der Glockengießerfirma Königliche Eijsbouts in Asten in den Niederlanden hergestellt. Planung, Technik und Realisierung führte die Firma Otto-Buehr GmbH in Neustadt in Holstein durch. Dreimal täglich, um 11.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr, erklingen am Stavenort nun bekannte und weniger bekannte Melodien, vor allem Volkslieder und klassische Musik, passend zu den jeweiligen Jahreszeiten.

Wer sich das Glockenspiel anhören möchte und zu den genannten Uhrzeiten nicht vor Ort ist, kann es im Internet als Audiodatei auf der Seite des Heimatvereins unter dem Reiter „Unsere Häuser/ Das Glockenspiel“ anklicken. (bv)

Information

Pflege, Wartung und auch manche inzwischen notwendig gewordene Reparatur kosten den Heimat- und Geschichtsverein Buxtehude e.V (vormals Heimatverein Buxtehude Haus Fischerstraße 3 e.V.) viel Geld. Der Verein nimmt daher gerne Spenden unter dem Stichwort „Glockenspiel“entgegen und dankt dafür schon vorab. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Die Bankverbindung des Heimat- und Geschichtsvereins lautet: DE20 2075 0000 0055 1408 34 / NOLADE21HAM. Kontakt unter heimatverein-buxtehude(at)t-online.de.

www.heimat-und-geschichtsverein-buxtehude.de

Wochenblatt, 9.2.2019
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tageblatt, 24.1.2019

 
Hamburger Abendblatt, 21. Januar 2019
 
Tageblatt, 8. Januar 2019
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tageblatt 17.10.2018
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tageblatt 15.9.2018

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tageblatt 30.7.2018
 
 
 
 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Tageblatt vom 30.6.2018
Anmerkung zum Tageblatt-Artikel: Die Redakteurin vom Tageblatt hat leider einige wichtige Informationen, die ihr im Interview mitgeteilt wurden, nicht in ihrem Text thematisiert. Zum Beispiel war bisher die umfangreiche Bibliothek des Heimat- und Geschichtsvereins im Heimatmuseum untergebracht und es gab einen Computer-Arbeitsplatz. Für diese für den Verein wichtigen Einrichtungen gibt es z. Z. keine Lösung, wenn der Verein das Heimatmuseum an die Stadt Buxtehude verschenken würde.

 

 

 

 

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